Schönheit aus der Kiste – Douglas zieht nach

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Die Idee der Wundertüte kennen wir alle noch. Eine undurchsichtige Verpackung die verspricht Aufregendes zu beinhalten. Wir drücken & fühlen, aber wissen nicht wirklich was drin ist, also kaufen wir es auf die Gefahr hin, dass nur Quatsch drin ist. Dieses Prinzip haben sich jetzt einige Anbieter mit sogenannten Beauty-Boxen zu gute gemacht und auch Douglas bietet seit gestern eine „Box of Beauty“ an.
douglas box of beauty

Das Prinzip der Beautyboxen

Angefangen hat es wie so oft in Amerika. Dort kamen die beiden schlauen und geschäftstüchtigen Damen Hayley Barna und Katia Beauchamp darauf Birchbox.com zu gründen, um Frauen einen kleinen Durchblick durch die riesige Produktewelt (die mir in den USA noch riesiger vorkam) zu schaffen. Frauen können hier im Abo kleine Päckchen gefüllt mit unterschiedlichen Beautyproben bestellen, die sie dann testen und bewerten. Durch das Ausprobieren soll jede Frau genau die Produkte finden, die ihnen wirklich etwas bringen.

Schnell wurde das Konzept geliebt und in die Ideentasche gepackt und nach Deutschland gebracht. Rocket Internet und somit die Samwer Brüder (Ihr wisst schon eDarling, Zalando etc.) haben das Projekt angestoßen und somit gibt es in Deutschland nun die „Glossybox“. Hier gilt das gleiche Prinzip: 10€ bezahlen und Proben bekommen. Ihr könnt die Produkte danach bewerten und bekommt für eure Meinung sogenante GlossyDots, die ihr sammeln und dann gegen neue Boxen eintauschen könnt. Besonders angenehm: Scheinbar monatlich kündbar und keine Versandkosten.
glossybox

Douglas mit eigener Box

Einen interessanten Schachzug hat Douglas nun vorgenommen und tritt mit einer eigenen „Douglas-Box-Of-Beauty“ auf. Die jahrelange Markenbekanntheit scheint vielversprechend, auch die Aufmachung gefällt mir und Douglas verspricht einen Preisnachlass von 10% beim Nachkauf eines der Produkte. Trotz all dem, hat sich die Glossybox einige Vorteile in meinen Augen verschafft.

  1. Design: Der Auftritt der Glossybox ist stylischer. Eigene Domain, Erklärungsvideo und Design wirken einfach besser. Douglas hat nicht einmal eine ordentliche Subdomain eingerichtet.
  2. Personalisierung: Bei Glossyboy kann man sein eigenes Profil anlegen und soll in Zukunft dadurch auch Einfluss auf die folgenden Produktsendungen nehmen können. Besonders bei Allergien sehr praktisch.
  3. Social Media: Bei Douglas sucht man vergebens nach Facebook, Twitter und Co., während die Glossybox zuschlägt und schon erste Blogger in den Bann gezogen hat. Gerade hier sehe ich riesiges Potenzial, gerade wenn sie mit den Videobloggern kooperieren. (Aber Mädels, verkauft euch gut!)

Wie schätzt ihr die Möglichkeiten beider Projekte ein? Werdet ihr eine der beiden Boxen probieren?

Social Media Irrgärtnerin, die immer zuerst die Faxnummer anruft & eines Tages dadurch noch einmal ihr Gehör verlieren wird.

2 Comments

  1. Hast Du eine der beiden varianten abonniert? Ich überlege schon länger die Glossy Box zu nehmen, hadere aber noch.

  2. Nicole: Nein, habe ich noch nicht. Die Glossybox war letzten Monat auch „ausverkauft“. Wenn, werde ich aber groß und breit drüber bloggen ( :

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