5 Tipps für eine bessere Arbeitshygiene

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Keine Sorge, hier geht es diesmal nicht um das Mysterium, warum jedes Office-Klo mal gruselig aussieht oder den verrückten Büroeffekt, der auslöst, dass Menschen Dinge immer nur AUF den Geschirrspüler stellen. Es geht viel mehr darum seinen Körper und Geist am Arbeitsplatz zu pflegen und Krankheiten jeglicher Art zu umgehen.

1. Krank ist krank

Abgesehen von der schlechten Angewohnheit der Präsenzzeit, bei der Zeitabsitzen wichtiger ist als Resultate vorzuzeigen, hat es sich eingeschlichen, dass Menschen noch so lange arbeiten gehen bis sie wirklich komplett krank sind. Abgesehen davon, dass man den eigenen Körper überanstrengt und auch gern mal sein Herz oder eine Lungenentzündung gefährden kann, steckt man um sich herum auch immer jemanden an. Bei Unwohlsein einfach mal drei Tage auszufallen, kann sehr viel effektiver sein, als sich noch eine Woche auf Arbeit zu schleppen, drei Leute anzustecken und dann eine Woche auszufallen. Bleibt zu Hause! Im Bett.

Allein die vollgeschnaupten Taschentücher im offenen Mülleimer dürften so einiges an Seuche streuen. Bleibt zu Hause. Bitte.

2. Haltung bewahren

Hochfahrbare Steh-Schreibtische sind derzeit ja der neue Trend nach Gymnastikbällen und freischwingenden Bürostühlen. Abgesehen davon, dass sich angeblich sogar die Telomere verkürzen, wenn man viel sitzt und damit dürfte man dann gleich sein Leben verkürzen. Auf Arbeit und zu Hause improvisiere ich zur Zeit einen Steh-Arbeitsplatz. Vielleicht könnte man als Kompromiss diesen Laptop-Tisch auf seine Tischplatte stellen statt wie ich mit einer Umzugskiste zu hantieren. Ansonsten  gibt es ja noch so einige Business-Yoga-Übungen für zwischendurch. Zwichendrin auch einfach gern mal das Kinn ein bisschen hoch heben. Der Smartphone-nach-unten-guck-Winkel macht angeblich unglücklich.

3. Putz the Keim away

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Nach einem Tag, an dem ich viel gedacht und geklickt habe, kann mein Schreibtisch schonmal einer kleinen Explosion gleichen. Man ist dann meist k.o und will einfach nur nach Hause. Das zerstört natürlich die Motivation am nächsten Morgen, verbummelt wichtige Notizen und verhindert vor allem, dass eventuelles Putzpersonal den Tisch abwischt. Die Folge: Um Kaffeekreise und Staublandschaften wachsen leckere Keime, die man sich durch vieles ins-Gesicht-Fassen aneignet.

Außerdem: Man vergisst es gern, doch das gilt auch für die eigene Tastatur und das Smartphone. Besonders in der Erkältungszeit und bei notorischen SchreibtischsnackerInnen sammelt sich da so einiges an gefährlichem Material. Auch Hautunreinheiten im Gesicht können davon stammen.

4. Raus!

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Aus Trägheit wird mehr Trägheit und wer rastet, der rostet. Haben wir alle schon gehört, ist leider auch wahr. Wenn man den ganzen Tag im Büro verbringt und dabei noch viel sitzt und arbeitet ist man ohnehin oftmals nicht die energiegeladenste Person. Der Stoffwechsel ruht sich aus und der Bewegungsapparat erst recht.

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Genau deswegen ist es wichtig dann nicht auch noch die Pause im Büro zu verbringen. Wer nicht das Glück hat RaucherIn zu sein und deswegen ab und zu noch die Treppen laufen zu dürfen oder die Szenerie anderweitig zu wechseln, wird sonst schnell dizzy. Yay zu Tageslicht, dass hinter den Vorhängen versteckt ist, damit es nicht den Bildschirm blendet. Yay zu Grün, das einem schon bei 15 Minuten am Tag die Stresshormone klaut. Yay zu augenfreundlichem Wechsel von Monitor zu Real life und Tageslicht und vor allem: Esst nicht am Rechner! Das Essen schmeckt dann wenoger, ihr nehmt es nicht genug wahr und die Zeit vergeht auch ganz anders.

5. Telefon weg

Notifications my ass! Selbst, wenn man genug Anstand hat das Telefon lautlos zu stellen, blinkt es doch bei vielen immer noch bei jeder WhatsApp-Nachricht, jeder Facebookaction oder jedem Instagramlike auf. Das lenkt schnell ab und unterbricht kluge und weniger kluge Gedankengänge immer wieder. Schon allein das wissen, um eine erhaltene und noch nicht angesehene Nachricht macht so einige von uns nervös. Das ständige checken lässt zum einen das Erledigen der Arbeit länger dauern und zum anderen sorgt es manchmal dafür, dass wir nicht erst denken bevor wir antworten. So entstehen schnell mal emotional aufgeriebene Nachrichtenverläufe oder unsinnige endlose Gruppendiskussionen. Multitasking bringt in diesem Fall niemandem was.

Wenn ihr noch Tipps und Erfahrungen habt, dann werft sie mir in die Kommentare!

3 Comments

  1. Die beste Idee ist einfach mal aus dem Arbeitszimmer raus und ins Freie zu gehen. Frische Luft braucht jeder und die schlimmsten Keime wie z.B. Pilzsporen verstecken sich gern zuhause.

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