Spitzfindig

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Ich bin kein großer Fan von tiefen Ausschnitten und zu kurzen Röcken, aber glitzere gern mit Rücken und Schlüsselbein. Es geht also wiedermal darum, was man einpacken und was man auspacken sollte. Spitze ist da so ein Material, das zwischen angezogen und ausgezogen tanzt.

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Nach dem letzten Halloweenposting gab es ein paar Fragen zum Outfit und da es mein Oberteil nicht mehr gibt, habe ich mal in anderen Shops gestöbert und nach Alternativen gesucht. Während Spitze für mich früher immer ein hässliches Omamaterial war, habe ich mich zuerst schwer getan. Nachdem dann jedoch immer mehr Kleidungsstücke zu finden waren, die mit dezenten Spitzeneinsätzen geschäkert haben, konnte ich mich langsam daran gewöhnen und finde es jetzt sogar ziemlich wundervoll, wenn es genug verhüllt.

lace_schwarz_2Während es hier in Irland eher darum geht so viel zu zeigen wie nur geht, bleibe ich jedoch gern meiner Idee treu, dass ich Kleidung interessant und ansprechend finde, die mir Raum zur Interpretation gibt, besonders bei Frauen. Da Spitze meistens an Brautkleidern oder Dessous zu finden ist, hat sie doch immer wieder etwas Anrüchiges oder Hochtrabendes und ich würde deswegen immer zu einem langärmeligen Oberteil greifen, um die potenzielle „Sluttyness“ auszugleichen.

Mein Oberteil gibt es nicht mehr im Handel und ist auch leider nicht von toller Qualität. Ein ähnliches Oberteil habe ich von comma (hier gefunden) in dem Shop gibt es auch ein Spitzenkleid. Traut euch also den Kampf zwischen Gardienenmonster und Striptease-Tänzerin auszufechten, es kann sich lohnen.

spitze_comma

Social Media Irrgärtnerin, die immer zuerst die Faxnummer anruft & eines Tages dadurch noch einmal ihr Gehör verlieren wird.

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