Bergsteigeridyll in der Großstadt

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Solange es einem gut geht, verdrängt man Risikofaktoren gern. Besonders mein Rücken musst seit Jahre unter meinem jugendlichen Leichtsinn leiden. So schön Handtaschen auch sind, ich trage jeden Tag ca. 4-5 kg mit mir rum, da zickt der Nacken bei einseitiger Belastung schonmal. Da mir viele Rucksäcke zu sportlich sind, bin ich froh endlich eine Alternative gefunden zu haben.

Nachdem ich mich vor Kurzem erst über die Problematik der Schultertaschen echauffiert habe, bekam ich einige Tipps liebster Leser und Bekannte und rannte auf der Straße allen Rucksackträgern hinterher, um einen Blick auf den Markenaufnäher zu erhaschen. Nachdem mein Baggu gerissen war und mein gymnasialer Rucksack nicht mehr zu flicken ist, musste etwas neues her, damit ich nicht regelmäßig eine Migräneparty in meinem Kopf feiern muss, die im Nacken ohne mich vorgetrunken hat. So landete ich auf einigen Seiten und war letztendlich verzaubert von den Produkten von Herschel Supply.

Herschel Supply Rucksack

Die Vorteile gegenüber günstigen Stoffrucksäcken liegen darin, dass der Herschel-Rucksack zum einen wasserabweisend ist und zum anderen breite, gemütliche Tragegurte hat, die das Gewicht super verteilen, statt die Blutzufuhr in die Arme zu unterbinden. Des Weiteren ist er auch im Rücken gepolstert. Mein Modell „Survey“ ist sehr schmal und fasst 12 Liter. Somit passt meine Uniausrüstung perfekt in das rot-weiß gestreifte Innenfutter. Eine kleine Vordertasche mit Reißverschluss gibt es auch noch.

Der Stil orientiert sich an klassischer Bergsteigerausrüstung, besonders bei den größeren Modellen erkennt man das an den Lederimitats-Riemen. Bei meinem kleinen Rucksack ist man eher ein bergsteigendes Schulmädchen. Weiterer Bonuspunkt: Das Caro mit den zwei Strichen auf der Klappe erinnert mich an den Unbesiegbarkeits-Stern aus Nintendo. Hier noch ein paar weitere Fundstücke für alle Tornister-Interessierten:

 

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