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Was Musik mit mir macht

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Musik ist seit jeher ein großer Teil meines Lebens und kann mich auf Zeitreisen schicken oder aus tiefen schwarzen Löchern hieven (oder in sie hineinwerfen). Sie ist für viele Menschen nur etwas Nebensächliches und wird oft unterschätzt, denn sie zündet Feuerwerke in unseren Köpfen und kann sogar heilen.

Als ich mit dem Laufen begann, hätte ich nie länger als 5 Minuten ohne Musik ausgehalten. Meine Playlist peitschte mich auf. In ihr stecken so einige grauenvolle Songs, die ich zu Hause niemals hören würde, die zum Laufen aber perfekt sind. Der Herzschlag geht hoch, das Laufband wird meine Bühne. Jeder Schritt ein Beat. Musik kann so einiges in mir auslösen.

Musik und das Hirn

Werden die ersten drei Noten von “The Cinematic Orchestra – To Build a Home” gespielt, falle ich in den halsabschnürenden Schmerz meiner letzten Trennung zurück, während mein Herz sofort hüpft und tanzen will, wenn ich “Britney Spears – Toxic” höre (wir haben doch alle unsere Laster). Bei “Jack Johnson -Banana Pancakes” fühle ich wieder endlose Streicheleinheiten in meinem Nacken, die mir mit 19 verpasst wurden. Mit Musik kommen Gerüche, Gefühle und Erinnerungen hoch, als hätte jemand auf einen Knopf gedrückt. Genau diesen drücken doch auch alle möglichen Filme bei uns, die die Stimmung nochmal so richtig aufkochen lassen durch dramatische Musik. Bei so vielen Effekten ist es also eigentlich kein Wunder, dass sie erfolgreich in der Schmerztherapie, bei Autismus, Parkinson und in weiteren medizinischen Feldern eingesetzt wird. Doch schaut hier selbst, was in eurem Kopf so los ist, wenn ihr Musik hört:

Die Infos waren dir noch nicht genug? Dann empfehle ich dir das hier: This Is Your Brain On Music: Understanding a Human Obsession

Meine Beziehung zur Musik

Musik lässt mich oft sofort auch in dem Sinne körperlich reagieren, als dass ich mich zu ihr bewegen will. Tanzen ist schon immer eine körper- und geistumspannende Lieblingsbeschäftigung von mir gewesen, die ich stiefmütterlich behandelt habe. Immer war “zu wenig Zeit” dafür (Zeitluxus, ich lerne dich jetzt!). Ihr seht also Musik und ich waren ziemliche Besties, was es verdammt traurig macht, dass ich nicht ansatzweise Singen kann und nach 3 Jahren Keyboardunterricht hingeworfen habe. Arbeiten im Großraumbüro hatte mir diese Leidenschaft zumindest zeitweise versaut. Ich hörte den ganzen Tag Musik, um den Geräuschen und Stimmen, die 6 verschiedene Sprachen sprachen zu entkommen und lechzte am Ende de Tages einfach nur noch nach Ruhe.

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Selbst meine Over-Ear Kopfhörer konnten ich nicht mehr tragen, weil sie mir nach 6 Stunden wehtaten. Dabei waren sie bis dahin für mich eine wahre Offenbahrung. Ich werde nie vergessen, wie ich sie zusammen mit meinem damaligen iPod Nano zum ersten Mal benutzte und danach zwei Jahre straight immer und überall wenn möglich Musik hörte. Es war ständig als würde ich durch mein eigenes Musikvideo laufen. Seit einiger Zeit bin ich wieder dabei mich ranzutasten und würde gern wieder mehr unterwegs hören, hasse aber das iTunes Design & mein Spotify Premium läuft bald aus. Ich habe gerade diese Schmuckstücke von Pryma im Auge, muss aber noch sehen, ob ich für so viel Geld wirklich so viel bessere Qualität und Arbeitsbedingungen für die Angestellten bekomme, dass sich die Investition lohnt. Was für Beyoncé gut ist, kann ja für mich nicht schlecht sein oder? Auch hier werde ich mich wohl wieder etwas zurück entwickeln und mir wieder mehr Zeit nehmen ganze Alben zu hören und die Artists etwas kennenzulernen. Ganz bewusst Musik hören, habe ich schon lange nicht mehr hinbekommen. Mal Senecas das dann wieder mit mir macht.

Welche Kopfhörer habt ihr gerade und was sind eure krassesten Musikverbindungen? Packt’s mir in die Kommentare!

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