The Blogettes – Was Bloggerinnen wollen

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Schon vor einiger Zeit habe ich fast aufgehört mir Frauenmagazine wie INstyle und Glamour regelmäßig zu kaufen. Konnte ich die gehäufte Werbung zwar mittlerweile gut überleben, störte mich extrem die Ideenlosigkeit & Aufmachung. Durch meine Abschlussarbeit zum Thema Digitalisierung des Journalismus und mein Interesse für Blogs kam ich in viele Diskussionen mit Freunden & Bekannten zum Thema. Nun gibt es ein Projekt, das mein Herz hüpfen lässt: The Blogettes.

Blogettes © The Blogettes

Ins Leben gerufen von zwei Blogerinnen Mirjam (Schweiz) und Julia (Österreich).  Bisher las ich zugegebener Weise nur den Blog von Mirjam. Auch wenn wir uns stylistisch unterscheiden, haben mir ihre innovativen Ideen schon immer gefallen und hätte ich nicht noch einen anderen Job und mehr Zeit gern noch mehr mit ihr ausgetauscht.  Durch die experimemntierfreude der Damen wissen sie ihre Mittel genau einzusetzen und so entstand das Online-Magazin The Blogettes. Natürlich fragt man sich erst wieso es keine Plattform wurde oder ein Blog-a-zine aber irgendwie stört mich das gar nicht. Durch die tolle Nutzeroberfläche stellt man schnell den Vollbild Modus ein und schwupps klickt man sich durch anstatt nervend den Finger anzulecken.
Fotoshoot © The Blogettes

The Blogettes: Nerv getroffen!

Die Bilder sind wunderbar und die Themen reichen von Bloggerportraits und Bloggerstyles über Blogvermarktung zu Anleitungen für Fotostrecken. Alles mit persönlicher Note und wirklichem Inhalt. Keine seitenlangen Shoppingtipps mit Klamotten, die sich niemand leisten kann und will oder Kolumnen über Themen, die  aus der Kramkiste kommen. Zielgruppengenau unterhalten uns Mirjam und Julia mit ihrem Magazin und lassen mich hoffen, dass Journalismus, Print und Online gemeinsam und in guter Qualität existieren können. Wenn man es genau betrachtet ist es ja im Format eines Print Magazins, jedoch online erhältlich und mit Inhalten aus dem Netz. Besonders toll ist auch die Möglichkeit alle Links klicken zu können. Da hat es jemand verstanden auf die neuen Bedürfnisse seiner Leser einzugehen. Ich hoffe andere Damen und Herren fühlen sich davon auch kreativ befruchtet und wir erziehen uns den deutschen Journalismus allein ohne die großen Redenschwinger da draußen!

(Da verblüfft es auch nicht, dass das Magazin schon über 10 000 Mal gelesen wurde, Gratulation Blogettes!) Miauz.

Tags:

Social Media Irrgärtnerin, die immer zuerst die Faxnummer anruft & eines Tages dadurch noch einmal ihr Gehör verlieren wird.

2 Comments

  1. julia ist österreicherin 😉 musste ich jetzt loswerden.
    und ja, ich mag das magazin auch sehr!
    aufgehört jolie, glamour usw zu lesen hab ich übrigens auch. blogs udn inetren tallgemein sind so schnell, dass magazien manchmal einfach nicht mithalten können. wobei besonders bei bildern manchmal schön ist sie nicht nur am bildschirm sondern auch auf dem papier zu sehen.

  2. Danke für den Hinweis, ich werde es gleich ändern. Wie gesagt, ich habe bisher nur Mirjam gelesen. Bezüglich der Bilderqualität muss ich dir recht geben. Es gibt nicht umsonst teure Fotografen und Editorials aber auf Blogs ist das ja immer eine Gretsche zwischen Professionalität und Gefallen am scheinbar Alltäglichen.

    Bloggerischen Dank!

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