4 Smart Home Produkte, die ich mir holen würde, wenn ich nicht paranoid wäre

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Effiziente sein, Ressourcen schonen, Sicherheit erhöhen und Komfort genießen – Das alles klingt nach ziemlich klugen Ideen. Trotzdem bin ich der kompletten Digitalisierung und Verbindung all meiner Haushaltsgeräte mit dem Internet noch skeptisch gegenüber. Vielleicht habe ich zu viele Dystopien gelesen oder Serien geschaut. Während mein Skepsis-Auge nicht schläft, starre ich mit meinem Geek-Auge auf die Entwicklungen mit Spannung & habe einige Smart Home Produkte rausgesucht, die vielversprechend aussehen.

Es muss ja nicht gleich ein Supercomputer sein, der mit Kameras alles beobachtet und das Leben in der Cloud abspeichert. Auch kleine smarte Lösungen für zu Hause können beim sparen oder besser machen helfen. Und ja, Technik hat Menschen schon immer Angst gemacht und das erste Auto wurde auch für ein Teufelswerk gehalten. Trotzdem bleibe ich dabei nicht gleich allen Entwicklungen nachzugeben, die ich aus Innovationssicht erstmal spannend finde, solange die Politik so viel langsamer ist als die technischen Entwicklungen von Unternehmen. Die gehen dann nämlich gern erstmal soweit wie sie können.

Hier sind vier mehr oder weniger spektakuläre Produkte über die ich online und in echt schon gestolpert bin und meine Technik-Neugier challengen.

1. Intelligente WLAN Steckdose

Mit diesem Gadget (*) rüstet ihr eure “alten” Geräte auf und macht sie beispielsweise mit Alexa kompatibel. Per Sprachsteuerung oder Smartphone kann man eingesteckte Geräte von unterwegs zu jeder Zeit steuern. Man kann aber auch vorab Zeitpläne einspeichern oder die Geräte in den Abwesenheitsmodus stellen. Eine Steckdose, die mit dem WLAN verbunden ist – Vor 10 Jahren klang das noch zum Lachen.

2. Bewegungsgesteuerte Lampen

Auch IKEA wandert jetzt auf schlauen Pfaden und launcht eine Produktreihe für Lampen, die per Bewegung gedimmt werden können. Mit einem sehr verstörenden Clip werben sie für einen Dimmer Switch, der dein Lichtsystem, das über ein Gateway Device mit dem internet verbunden ist und ein eigenes lokales Netzwerk für deine Glühbirnen kreiert. Durch das drehen dieses switches soll die Beleuchtung dann angepasst werden. Minority Report in “niedlich”.

Wieso haben wir in den Neunzigern nur gedacht, dass Klatschen eine coole Art wäre sein Licht zu bedienen.

 

3. Alexa

Ich dürfte eine der Alexas bereits auf der Party einer meiner Freundinnen treffen und muss sagen, es hat schon Spaß gemacht seine Songwünsche quer durch den Raum zu rufen. Obwohl Alexa bei steigendem Lall-Faktor ab und an nicht gleich wusste, was ich wollte. Besonders beliebte Funktionen (Skills bei Alexa genannt) in Deutschland soll zum Beispiel die Begrüßungsdame sein, die deine Gäste begrüßt (creepy). Außerdem gern installiert werden die Skills zum Erstellen einer Einkaufsliste auf Zuruf, Gehirnjogging-Aufgaben für zwischendurch und das Vorlesen von Zusammenfassungen auf Wikipedia. Ich würde vor allem Freude daran finden damit mein Spanisch aufzubessern. Beim Browsen durch die verschiedenen Apps (wie gesagt, nennen sichhier Skills) ist es Wahnsinn, was es alles für einen spezifischen Quatsch gibt. Etwa einzelne Anwendungen für Gurken-Wissen, Enten-Fakten oder Promi-Quizze. Man verliert sich schnell in den Skills und ich war erstaunt, wer schon alles Anwendungen anbietet. So witzig das alles ist, Alexa wird nicht umsonst als Abhörwanze aus dem Wohnzimmer bezeichnet.

4. Hitzeschutz, der mit Sonne betrieben wird

Wirklich Smart und weniger abhöranfällig sind dagegen diese Hitzeschutz-Markisen von Velux. Für mich sind sie ein gutes Beispiel dafür, wie man mit schlauen Erfindungen sein Heim nachhaltiger machen kann. Das Ganze läuft nämlich mit einem eigenen kleinen Solarpanel. Damit wird eine energiesparende Solarbatterie betrieben, die auch ohne erneute Aufladung durch Sonnenstrahlen für bis zu 600 Bedienzyklen reicht. Die ganze Markise ist kabellos von innen oder außen angebracht. Dachgeschoss-Bewohner wissen, wie viel Energie sich in so einem Bereich sammeln kann, warum das dann nicht gleich nutzen?

 

Habt ihr euer zu Hause schon aufgerüstet oder seid ihr eher zurückhaltend, was die Digitalisierung der Einrichtung angeht?

 

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