Knippstipps über den Selfierand hinaus

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Aufeinmal kann man immer und überall Fotos machen. Man muss nicht extra daran denken die Kamera einzupacken oder gar einen Film einzulegen. Die Fotografie hat sich in den letzten 50 Jahren unfassbar verändert und ist dazu in den letzten 5 sogar explodiert. Doch, dass macht noch nicht jeden Menschen zum Künstler. Hier ein paar kleine, aber feine Tipps.

Auch wenn es manchmal ein Segen ist, oftmal macht mich das Fotografieren anderer Menschen um mich herum wahnsinnig. Es sieht zuerst urkomisch aus, wenn beim Konzert neben dir aufeinmal die Selfiestange rausgeholt wird, wenn dann aber noch die goPro nachgeschnallt wird und jeder Schnappschuss wie eine gekünstelte Parodie der Person selbst wirkt, ist es irgendwann nur noch absurd. Und albern.

Während gute Kameras früher schwer und unfassbar teuer waren, ist der Bereich der Hobbyfotografie stark professionalisiert und technisiert worden. So besaßen wie von Zauberhand aufeinmal viele NormalverbraucherInnen eine Spiegelreflex, mit der dann meist doch nur im Automatikmodus fotografieren. Ich selbst bin auch kein Profi, habe aber durchs Ausprobieren beim Bloggen ein paar Dinge gelernt. Alte Postings zu sehen, ist trotzdem immer wieder lustig. Gerade, wenn man personalisierte Geschenke machen will, wie selbstbedruckte Handyhüllen oder Leinwanddrucke (wie z.B. von hier), sollte man so ein paar Kniffe kennen, damit das Geschenk auch wirklich gut ankommt. Knippstipps ahoi!

© halloleinwand.de

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1. Richtig stehen und posieren

Versucht euch nicht starr von vorn fotografieren zu lassen oder mit dem Stativ selbst zu knipsen. Gut ist es immer etwas gedreht zu stehen. Die Schulter im 45 Grad Winkel zur Kamera zur Kamera zum Beispiel. Außerdem achtet mal darauf das Gewicht immer aus hintere Bein zu verlagern, nicht so schön falsch wie ich hier auf diese 100 Jahre alten Bild auf dem vorderen.

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2. Guckt doch mal!
Nicht völlig debil in die Kamera zu schauen ist gar nicht so leicht. Gerade der wundervolle Tipp die Augen aufzureißen, kann am Ende einfach nur so wirken als sei man geisteskrank. Das Gegenteil davon, das Squniching ist eine Technik, bei der man die Augen eher zusammenkneift, wodurch man einen vorteilhafteren Schlafzimmerblick haben soll. Meines Erachtens kann das nur Cara Delevingne, ohne dabei komplett druff auszusehen. Was mir jedoch hilft, ist es etwas über die Kamera zu schauen statt direkt in die Linse und ehrlich gesagt, verfalle ich auch immer noch oft zum Duckface, egal wie doof es ist, weil man sich zumindest bei Schnappschüssen recht schnell am wohlsten fühlt.

3. Die Kinnlade ruhig runterfallen lassen
Die Haltung des Kinns kann einen maßgeblichen Einfluss auf gute Bilder haben, zumindest bei Nahaufnahmen. Wenn ihr den Kopf leicht in Richtung Kamera streckt, gibt es kein künstliches Doppelkinn und wenn es geht, dreht es ein bisschen nach unten. Am einfachsten geht das natürlich, wenn man von oben fotografiert wird, was ich in meinem aktuellen Anzeigebild natürlich komplett ausgenutzt habe.

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4. Es werde Licht
Manchmal ist es schon fast gruselig, wie viel das Licht in einem Bild ausmacht. Von tiefen Augenringen über strahlende Blicke
Mein Lieblingslicht ist das am Strand, wenn es leicht bewölkt ist oder kurz nachdem die Sonne beginnt unterzugehen.

© halloleinwand.de

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5. Verfiltert euch nicht
So viele Bilder Instagram- und VSCO Cam Filter auch schon gerettet haben, manchmal tun sie einfach nur weh. Gerade wenn man Collagen bauen will oder aus seinen Bildern Magnete oder Postkarten machen lässt, sollte man darauf achten, dann wenigstens den gleichen Filter oder harmonisierende Filter zu benutzen.

Zugegeben meine Nikon 1 J1 hat auch hier viele automatische Einstellungen, doch ich würde zu gern in Zukunft noch mehr über Komposition und Technik von Kameras lernen und dazu einen Fotografiekurs belegen. Habt ihr mit so etwas schon gute Erfahrungen machen können?

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