3 Dinge, die ich letzte Woche noch nicht wusste

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Da wird man jahrelang von den Eltern an die Hand genommen & auf einmal ist allein für sein Leben verantwortlich. Was zuerst ein toller Freiheitskick ist, kann später immer wieder in Überforderung münden. Wie toll wäre es manchmal, wenn jemand um die Ecke kommen würde und einem sagt, was richtig & falsch ist? So geht es mir gerade mit meinem verkrüppelten Schlafverhalten. Deswegen gibt es diesmal Fakts rund ums Augenzumachen.

1. Im Dunkeln schlafen macht wirklich einen Unterschied und Smartphones sind Melatonindiebe

Ich kann Vorhänge nicht leiden und habe deswegen lange Zeit angezweifelt, dass Tageslicht wirklich meinen Schlaf stören kann. Nun habe ich aber mehrere Beiträge und Studien gefunden, die sich explizit für einen dunklen Raum zum Schlafen aussprechen und mir auch erklären warum: Es geht um Melatonin. Das schnuckelige Hormon aus unserer Zirbeldrüse (ich mochte das Wort schon zu Schulzeiten!) reguliert den Tag-Nacht-Rhythmus in unserem Körper. Bisher kannte ich es eher im Zusammenhang mit Hautthemen (in den USA und Kanada werden schon viele Produkte im Anto-Aging Bereich angeboten). Wir sollten vor dem Schlafen gehen durch das Eintreten der Dunkelheit eine gehörige Portion ausschütten, dann happy einschlafen und bei Sonnenaufgang langsam erwachen, wenn das Licht durch unsere Augenlider fällt, da der Melatoninspiegel sinkt.

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Machen wir aber nicht! Wir benutzen elektrisches Licht und vor allem unsere wundervollen elektronischen Hilfsmittel, die uns volle Pulle helles Licht in die Augen strahlen, so dass unser Körper nicht weiß wie spät es eigentlich ist und was er jetzt wann wo auszuschütten hat. Vielleicht brauche ich also doch mal etwas mehr Dunkelheit. Als ich in Dublin lebte hatte ich solche hammermäßigen Verdunkelungsrollos, durch die wirklich null Licht kam. Einmal wachte ich auf und dachte es ist mitten in der Nacht, dabei war es 12 Uhr mittags. Jetzt brauche ich nur eine Version für normale Fenster.

Special Tipp: Die App Flux sorgt für tageszeitabhängige Beleuchtung eurer Devices und soll so euren Rhythmus ein bisschen regulieren, selbst wenn ihr noch abends am Rechner seid.

 

Toller Podcast zum Thema Schlaf: Freakonomics – The Economics of Sleep

2. Schafe zählen ist Quatsch

Wenn eure Elterns es euch nicht beigebracht haben, dann war es spätestens das Fernsehen. Hier sah man Schlümpfe mit Denkblasen voller Schafe. Das Zählen sollte einem helfen nicht zu viel nachzudenken, sich auf die Schafe zu konzentrieren und das Gedankenmachen stoppen. Viel effektiver soll aber der 4-7-8-Trick sein. Hierbei geht es um eine bestimmte Atemtechnik. Durch den Fokus und das Zählen wird man auch hier vom Kopfchaos abgelenkt, aber hinzukommt, dass man seinen Körper außerdem besser und anders mit Sauerstoff versorgt. Ihr kennt das vielleicht: Wenn es einem nicht gut geht, atmet man oft zu wenig oder sehr kurzatmig und sobald man mal richtig ein oder lange ausatmet, fühlt es sich schon fast wie Meditation an, ich probiere das heute Abend mal aus.

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3. Cool bleiben hilft

Eigentlich schon verrückt, wenn man bedenkt, dass man ein Drittel seines Lebens im Bett verbringt. Aus diesem Grund sollte man es sich natürlich auch bequem darin machen, also her mit der guten Bettwäsche und den Matratzenschonern. Als Frostbeule musste ich nun lernen, dass es gerade beim Schlafen, auch um Frische geht. Eine Temperatur von 16-18 Grad Celsius ist für uns Menschlein optimal. Es gibt sogar sogenannte „Cooling Pillows“, die einen im Schlaf leicht runterkühlen, und so bessere Schlafqualität versprechen. Hinzukommt, dass einige „Experten“ Mikrofaserbettwäsche empfehlen, die länger frisch bleibt und sich auch nicht zu sehr aufhitzt. In Irland, USA und UK haben ja viele Paare eine große, gemeinsame Bettdecke. Würde mich ja verrückt machen. Wieso machen die das?

PS: Der Blog wird richtig schnieke in Chrome und Safari angezeigt. Versucht’s mal!

* Dieser Post entstand mit freundlicher Unterstützung von Velux

 

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2 Comments

  1. „…haben ja viele Paare eine große, gemeinsame Bettdecke. Würde mich ja verrückt machen. Wieso machen die das?“ Weil es unglaublich kuschlig ist 🙂

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